LANZAROTE

LANZAROTE

Im Haus von Baron le Fouet

Lanzarote – Auf den Spuren Timm Thalers und die Entdeckung des Künstlers César Manrique auf Lanzarote


Im März 2017 reise ich mit 11 weiteren travel agents nach Lanzarote.

 

Angekommen im ersten Hotel warten wir in der Lobby – mit einem kühlen Drink in Händen – auf unsere Zimmerschlüssel.

Unsere kleine Gruppe

Der Blick schweift durch den Innengarten mit viel Grün, Palmen und einem Bach und wandert schliesslich nach oben zu den Stockwerken. Aber hallo, das kenn ich doch!

Scheue Frage an die Hotelmanagerin, ob hier in den 70igern eine deutsche Fernsehserie gedreht wurde; Timm Thaler mit Thomas Orner und Horst Frank. Sie kann sich nicht erinnern – kein Wunder bei dem jugendlichen Alter –, meint aber, davon gehört zu haben.

 

Inseltypischer Stil

Gut, kein Problem, das Hotel hat Wlan (gratis) und so google ich mich ‚mal durch die Timm Thaler Welt. Und ich behalte recht: Wir befinden uns im „Hause“ von Baron de Lefouet. Wahnsinn, das fängt ja gut an. Ok, ok, Sie haben es vermutlich schon gemerkt. Ja, mir hat die Serie gefallen.


Der erste Tag beginnt mit Hotelbesichtigungen und einem kühlen – sehr kühlen – Abend in Costa Teguise. Um uns aufzuwärmen, dürfen wir uns im Restaurant El Maestro die Bäuche vollschlagen. Niammi, fein war’s!

Ausflug in den Nationalpark

 

Auch am nächsten Tag besichtigen wir Hotels: Hotels für Sportler, Hotels für Familien, Hotels für Paare, Hotels für Designbegeisterte, Umweltfreunde und Liebhaber der Fusion Küche. Doch, doch, abwechslungsreich, die Hotellerie auf Lanzarote.

 

Jameos del Agua: der Pool.

Um Eindrücke der Insel zu bekommen, dürfen wir am dritten Tag auf Inseltour: Wir entdecken den Timanfaya Nationalpark mit den Feuerbergen (Montañas de Fuego), wo Vulkanausbrüche vor fast 290 Jahren eine einzigartige Landschaft geformt haben. Und wo Schwester Agatha und Heinrich durch die Gegend irrten. Nach dem Mittagessen im Weinanbaugebiet La Geria besuchen wir ein weiteres Lanzarote-Highlight: Die Lavagrotte Jameos del Agua.

Im Lavafeld des Vulkans Monte Corona haben sich unterirdische Gänge gebildet, Lavaröhren, die teilweise eingestürzt sind. Der Künstler und Naturschützer César Manrique hat hier eine Kunst- und Kulturstätte mit einem Restaurant, einer Grotte, einem weissen Becken (der Pool, der auch bei Timm Thaler vorkommt und zum „Haus“ des Barons gehört, obwohl in Wirklichkeit 23 km dazwischen liegen) und einem in die Höhle eingelassenen Konzertsaal mit etwa 600 Sitzplätzen gebaut. Wunderschön!

Im Landesinneren

Auf dem Nachhauseweg besuchen wir auch gleich das Haus César Manriques in Tahiche, die Fundación Manrique. Das Gebäude ist direkt auf einen Lavastrom, der von den Vulkanausbrüchen her stammt, gebaut. Die unteren Räume wurden in vulkanische

(Gas-)blasen gebaut und bilden ein ganz spezielles Ambiente. Wir spüren, César Manrique, hat einen ganz speziellen Stil. Wem das gefällt, dem empfehle ich dringend eine „César Manrique – Inseltour“. Der Künstler hat auf der ganzen Insel seine Spuren hinterlassen. Neben der fundación und Jameos del Agua gibt es auch noch den Mirador del Rio (die „Dachterrasse“ des Hauses vom Baron), den Jardin de Cactus (Kakteengarten) oder das Restaurant El Diablo im Timanfaya-Nationalpark.

Für die nächsten Tag sind wieder Hotels angesagt. Hotels für Budgetbewusste, für Ruhesuchende, für Strandratten und für Shoppingqueens ( und -kings). Auch Appartmentsanlagen sind dabei, sowohl fürs kleine Budget, wie auch für jene, die Wert auf einen gehobenen Standard
und Rund-um-Service legen. Dazwischen haben wir genügend Zeit, um den Marina Rubicón Markt an der Playa Blanca zu besuchen, uns im Pool abzukühlen (es ist dann doch noch etwas wärmer geworden) oder einen erholsamen Strandspaziergang zu machen.

 

Villa mit Pool

Bevor es heimwärts geht, dürfen wir uns nochmals in unserem letzten Übernachtungshotel verwöhnen lassen: die verschiedenen Buffets locken mit den köstlichsten Dingen. Und mit einem „Lauf“ ist es nicht getan. Wir alle holen drei-, viermal unsere Häppchen und fühlen uns wie im

Schlaraffenland. Mmmhhhh! Welches Hotel eine so tolle Küche hat? – Verrat‘ ich Ihnen bei Ihrem nächsten Besuch an der Zürichstrasse 1 in Bülach.

Ich freu mich auf Ihren Besuch.

Sicherheit im Hotel tipptopp

 

Brigitte Klose, im März 2017

brigitte.klose@flugladen.ch

 

PS. Im Sommer reise in gen Norden: Hamburg, Norderney, Bremen. In Hamburg wurden ebenfalls Szenen zu Timm Thaler gedreht. 🙂