Nach den Erlebnissen gerechnet, könnten es mehrere Reisen auf einmal sein. Da ist dieses lebendige Geschichtsbuch der Deutsch-Südwestafrikanischen Ära, die in Windhoek und Swakopmund eine erstaunliche Melange aus gestern und heute gezaubert hat. Schwarzwälder Kirschtorte inbegriffen. Da ist die 80 Mio. Jahre alte Namib, die sich auf keine Farbe festlegen kann. Das Weltnaturerbe Sossusvlei, wo der nächtliche Wind die 350 Meter hohen Dünen glattpustet, damit Sie dieses Gemälde von einer Landschaft im Licht der aufgehenden Sonne wieder platttreten können. Da sind die San, die vor 20’000 Jahren begonnen haben, ihre Botschaften in die Felsen zu kritzeln und deren Lebensweise sich seither kaum verändert hat. Was für die unvorstellbare Vielfalt an Grosswild im Etosha-Nationalpark genauso gilt. Fressen und gefressen werden ist immer noch das Gesetz des Überlebens.

Und schliesslich die wasserreiche Sambesi-Region, der sogenannte Caprivi-Zipfel, mit seinen nahezu unberührten Nationalparks Chobe und Bwatwata, die vor lauter Artenvielfalt aus alle Nähten platzen. Am Ende wird es dann richtig laut. Wie soll es auch anders ein, wenn pro Sekunde 10 Mio. Liter Wasser 110 Meter in die Tiefe donnern? Aber so ist das an den Victoria-Fällen. Und dieser Aufreger muss noch sein, sonst erzählen Sie am Ende noch, es sei eine gemütliche Tour gewesen. 😉

  • Gruppenreise mit maximal 12 Teilnehmern, 15 Tage, garantierte Durchführung
  • Übernachtungen in Lodges, Gästehäusern, auf einer Gästefarm und in einem Hotel
  • täglich Frühstück, 6x Abendessen
  • 2 Safaris im Etosha-NP plus 2 Safaris im offenen Geländewagen im Bwabwata-NP und im Chobe-NP plus 2 Safaris per Boot im Bwabwata-NP und auf dem Chobe-Fluss plus 1 Safari zu Fuss im Bwabwata-NP
  • Audienz bei den Frauen von Penduka
  • Besuch im Waisenhaus Ngatuve Vatere
  • Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung

Ab CHF 3599.00 pP ab/bis Windhoek

Gerne suchen wir Ihnen den perfekten Flug dazu heraus.

Zuerichstrasse 1, 8180 Bülach
044 861 11 44

Windhoek in gut 13 Stunden, die meisten davon verschlafen, und schon landen Sie im Zentrum einer bewegten Vergangenheit, aus der sich ein ebenso eigenständiger wie packender Kulturmix kolonialer und zeitgenössischer Lebensart entwickelt hat. Es wird Ihnen gefallen, dieses Windhoek aus gestern und heute, mit der Christuskirche als Wahrzeichen, dem Tintenpalast, Parlamentsgärten im Zuschnitt einer Bundesgartenschau und seinem Glanzstück vergangener Zeiten, dem historischen Bahnhof. Schon diese ersten Bilder machen Lust auf mehr, und was, wenn nicht die persönliche Begegnung mit dem Gesicht Afrikas, wird Sie auf kürzestem Wege ankommen lassen. Nach einem jämmerlichen Leben in der ehemaligen Township Katutura haben die Frauen von Penduka ihr Leben in die eigenen Hände genommen und sich mit der Herstellung von kultiviertem Kunsthandwerk aus dem Teufelskreis von Unterdrückung und Armut befreit. Die Chamäleon Stiftung unterstützt sie dabei. Diesen Intensivkurs in Afrikanisch vollenden wir kulinarisch mit Springbock-Risotto, Curry and Peanut Butter Side Sauce samt Wildfruchtsahnelikör aus dem Marula-Baum als Betthupferl. Nicht schlecht für den Anfang, oder?

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Anreise

Mit perfekten Flug nach Windhoek
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Windhoek

Entdecken Sie die Stadt und besuchen Sie die Frauen von Penduka
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Naukluft

Heute geht es durch die älteste Wüste der Welt in den Namib-Naukluft-Park. Ein Tag durch Sand und Staub, um abends im Pool die Füsse zu kühlen. Mmmhhh.
4

Sossusvlei

Vom Naukluft-Gebirge zum „Sand-Gebirge“. Dem Sossusvlei, die 350 m hohe Sanddüne, die frisch als UNESCO-Welterbe zum Naturwunder gekürt wurde.
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Swakopmund

Heute geht’s ins ehemalige Zentrum deutscher Kolonialzeit. Swakopmund, links der Atlantik, rechts die Dünen. Und es gibt noch eine kleine Stippvisite ins Waisenhaus Ngatuve Vatere.
6

Etosha NP

Ein Kontrastprogramm zwischen karger Gerölllandschaft und einem Phänomen des südlichen Afrikas: der Mopane. Bei Trockenheit ein Strauch, aber wenn’s was zu trinken gibt, ein bis zu 30 Meter hoher Baum.
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Etosha NP

Die offene Vegetation gibt den Blick frei auf Elefanten, Antilopen, Giraffen, Zebras und mit etwas Glück auch auf Löwen und Leoparden, die das Stelldichein der Tiere gerne als gedeckten Tisch betrachten.
8

Otavi-Dreieck

Die »Rote Linie« ist ein Veterinärzaun quer durch Namibia. Er trennt nicht nur den Viehtransfer vom Norden in den Süden, sondern steht auch für ein abrupt verändertes Landschaftsbild. Hohe Bäume statt dürrer Gräser. Dichter Wald statt weiter Savanne. Kleine Dörfer statt einsamer Weite.
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Okavango

Am Pool liegen und versuchen, das Vogelstimmenkonzert auseinanderzuhalten, kann ebenso erfüllend sein wie eine optionale Safari zum Abendmahl der Hippos, Elefanten und Antilopen im Mahangu-Nationalpark.
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Okavango

Der Traum einer Unterkunft unter einem Baldachin von Jackalberry- und Mangostan-Bäumen. Und so nah am Fluss, dass Sie von Ihren im Buschwerk versteckten Aussichtsterrassen in den Kwando spucken können. Falls nicht gerade ein Hippo vorbeischwimmt.
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Bwabwata-NP

Auf der anderen Seite des Flusses bringt Ihnen die Vogelwelt im Bwabwata-Nationalpark ein Morgenständchen, dagegen nehmen sich Bach-Kantaten wie Heiserkeit aus. Wir legen noch eine Nacht in der wundervollen Lodge drauf, weil Sie beim »Dining under the stars« gestern bestimmt noch nicht alle Sterne gezählt haben.
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Chobe NP

Ob es in diesem Landstrich auch Menschen gibt? Es gibt. Mafwe heißt die Volksgruppe. Man nennt sie die Könige des Caprivi, und was damit gemeint ist, zeigen sie uns im Historic Living Village. So viel Temperament ist ansteckend, weshalb wir nicht lange Zuschauer bleiben. Mitmachen ist angesagt, gemeinsam mit den Mafwe singen und den Mahango stampfen. Cha-Cha-Cha ist ein Ententanz dagegen.
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Chobe NP

Eine Safari von Hotspot zu Hotspot im Chobe-Nationalpark.
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Victoria Falls NP

Nur ein bisschen schwindelfrei müssen Sie in der bezaubernden Lodge sein, denn von der Terrasse haben Sie einen grandiosen Blick auf den Victoria-Falls-Nationalpark, und ein bisschen hören Sie es auch donnern.
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Heimreise oder Verlängerung

Heute heisst es Abschied nehmen. Oder Sie verlängern Ihren Aufenthalt einfach noch an den Viktoriafällen, in Mauritius, in Kapstadt oder in Mozambique.

 

Zürichstr. 1, 8180 Bülach
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