Fernweh pur. Nostalgie nach der Verwegenheit einsamer Landstriche, in einem fast unvorstellbaren Massstab.

Reiseablauf

Tag 1: Buenos Aires
Willkommen in Buenos Aires! Wir widmen uns dem Treiben der Stadt und gewöhnen uns langsam an den südamerikanischen Lebensrhythmus. Im bunten Hafenviertel „La Boca“ fallen uns die ersten Tango-tanzenden Paare auf und bei einer traditionellen Tango-Show sind wir dann endgültig in der argentinischen Welt angekommen. Wir schlendern durch riesige Parks und prachtvolle Avenidas und besichtigen den Friedhof „La Recoleta“, auf dem Eva „Evita“ Perón beerdigt wurde. Auch ein typisch argentinisches Grill-Mittagessen darf zum Start der Reise nicht fehlen.

Tag 2: Heute bringt uns ein kurzer Inlandflug Richtung Süden in die Nähe der Halbinsel Valdés, wo…

Voller Reiseablauf unter „ROUTE“ zu finden.

Termin: 25. Oktober – 09. November 2026
Dauer: 16 Tage
Referent: Felix Blumer
Teilnehmerzahl: mind. 15 bis max. 25 Teilnehmer

Highlights

  • Gaucho-Romantik und unendliche Weiten: Das Wort Patagonien ruft Abenteuergefühle, Ranchnostalgie und Bilder unangetasteter Natur hervor. Sie sehen und erleben alles davon.
  • Expedition Kap Hoorn: Eine nicht alltägliche Kreuzfahrt auf Ihrem Expeditionsschiff führt Sie durch das Labyrinth des Feuerland-Archipels bis ans Ende der Welt, wo Felix Blumer die Regeln des besonderen lokalen Klimas erläutert.
  • Meeressäuger in freier Wildbahn: Wie oft begegnet man schon ganzen Kolonien von Pinguinen und See-Elefanten! Es wird laut gequäkt, gekämpft, geräkelt und gefüttert.
  • Erinnerungen an die Alte Welt: Mit Landmarknamen holländischer Seefahrer, spanischer Entdecker und britischer Kapitäne. Schokoladenduft in einem beschaulichen Städtchen lässt gar Heimatgefühle aufkommen!
  • Ewiges Eis: Hoch aufragende Gletscher, sich lösende Eisschollen und das Gefühl, ganz klein zu sein. Mit Booten wagen Sie sich ganz nah an die Eisriesen.
  • Perito Moreno & Torres del Paine: Patagonien ohne diesen Gletscher, ohne diese markanten Bergspitzen, wäre wie die Schweiz ohne Aletschgletscher oder Matterhorn.

Preis pro Person

Doppelzimmer: CHF. 15’500.-

Einzelzimmerzuschlag:
…für 9 Hotelübernachtungen CHF. 1’240.-
…für 4 Übernachtungen auf dem Schiff Stella Australis CHF. 1’950.-
Es besteht die Möglichkeit, auf der Stella Australis die Doppelkabine mit einem anderen Reiseteilnehmer resp. Reiseteilnehmerin zu teilen.

Verlängerungsprogramm Bariloche & Puerto Vars

Termin: 08. – 13. November 2026
Dauer: 6 Tage
Teilnehmerzahl: mind. 5 Teilnehmer

Inbegriffen: Transport, 4 Übernachtungen in guten bis sehr guten Hotels, Leistungen und Transport gem. Programm, Betreuung durch cotravel Reiseleitung.
Nicht inbegriffen: Allfällige Impfungen oder Einreisevoraussetzungen, Trinkgelder, Getränke, Versicherungen, persönlich Auslagen.

Verlängerungspreis pro Person

Doppelzimmer: CHF. 3’490.-

Einzelzimmer: CHF. 790.-

Kontakt:

Reisebüro Flugladen Bülach, Zürichstrasse 1, 8180 Bülach
044 861 11 44

 

Bedingungen

 

Bilder: AdobeStock – Symbolbilder, Chamäleon Reisen

1-3

Nach Buenos Aires

Zürich – Buenos Aires
Am Abend starten wir unser Abenteuer mit Iberia von Zürich via Madrid nach Buenos Aires, wo wir am Vormittag des zweiten Tages ankommen. Früher ein kleines Hafenstädtchen am Rande der Welt, heute eine moderne Grossstadt und über Jahrhunderte das Tor zu Argentinien – willkommen in Buenos Aires! Wir widmen uns dem Treiben der Stadt und gewöhnen uns langsam an den südamerikanischen Lebensrhythmus. Im bunten Hafenviertel „La Boca“ fallen uns die ersten Tango-tanzenden Paare auf und bei einer traditionellen Tango-Show sind wir dann endgültig in der argentinischen Welt angekommen. Wir schlendern durch riesige Parks und prachtvolle Avenidas und besichtigen den Friedhof „La Recoleta“, auf dem Eva „Evita“ Perón beerdigt wurde. Auch ein typisch argentinisches Grill-Mittagessen darf zum Start der Reise nicht fehlen.
4&5

Richtung Süden

Buenos Aires – Puerto Madryn – Halbinsel Valdés – Puerto Madryn
Heute bringt uns ein kurzer Inlandflug Richtung Süden in die Nähe der Halbinsel Valdés, wo das erste Tierparadies mit einer beeindruckenden Artenvielfalt auf uns wartet. Wir haben anderthalb Tage Zeit, die 3‘600 km2 grosse Region zu entdecken, welche seit 1999 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. So sind wir per Bus auf den typischen patagonischen Staubstrassen und per Boot unterwegs. Wir halten an den schönsten Aussichtspunkten, um diesen faszinierenden Lebensraum von Magellan-Pinguinen, Seelöwen und See-Elefanten, Vögeln, Guanakos, Maras, Gürteltieren, Nandus, etc. zu beobachten. Mit etwas Glück sichten wir auch die ganz grossen Flossen – jene der vorbeiziehenden Wale. Als Ausgangspunkt beziehen wir ein Hotel in Puerto Madryn am Golfo Nuevo, wo wir für zwei Nächte logieren. Es bleibt auch Zeit, die quirlige Stadt auf eigene Faust zu entdecken und das bunte Treiben an der Uferpromenade zu beobachten – Frühaufsteher können bei guter Witterung von hier einen herrlichen Sonnenaufgang geniessen.
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Südlichste Stadt der Welt

Puerto Madryn – Ushuaia
Wir sind da: Nach dem Inlandflug setzen wir in Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt, zum ersten Mal Fuss auf die Tierra del Fuego, das berühmte Feuerland! Warum Magellan die Inseln so taufte, während er die Meeresstrasse durchfuhr, die später wiederum seinen Namen erhielt, lernen wir im Museo del Fin del Mundo. Auch erfahren wir Details von der Vergangenheit der Stadt als Gefängnis-Kolonie sowie der drastischen Dezimierung der indigenen Bevölkerung. Goldgräber, Entdecker, ehemalige Inhaftierte, Missionare – die Stimmung dieser besonderen Stadt am Ende der Welt lassen wir am Nachmittag individuell auf uns wirken. Beim gemeinsamen Abendessen gesellt sich Felix Blumer zu uns, welcher uns die nächsten Tage begleitet und mit spannenden Hintergrundinformationen zu Klima und Wetter versorgt.
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Südosten

Ushuaia – Nationalpark Feuerland – Einschiffung Stella Australis
Im Südosten der Grossen Insel liegt der 630 km2 weite Nationalpark Tierra del Fuego: Schroffe Klippen, sich im Wasser spiegelnde Gletscher, türkis und blau schimmerndes Meer mit Schaumhäubchen. Die dramatische Landschaft mit Bergen, Wasserfällen und Wäldern scheint je nach Jahreszeit wie ein Gemälde in Grün- bzw. Brauntönen. Beeindruckt von diesem Naturspiel beziehen wir am Nachmittag die Kabinen unseres Expeditionsschiffes, der Stella Australis. Der Kapitän und seine Crew stossen mit uns auf ein grossartiges Abenteuer an und Felix Blumer schätzt das momentane Reisewetter ein. Bereits kurz nach dem Ablegen überqueren wir die Landesgrenze. Durch ein scheinbares Labyrinth der nunmehr chilenischen Feuerlandinseln und durch Kanäle mit britischen und spanischen Namen begeben wir uns auf dem Beagle-Kanal Richtung Süden, Richtung Ende des Kontinents.
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Auf zum Kap Hoorn

Kap Hoorn – Wulaia Bay
Durch den Murray Channel und vorbei an der Nassau Bay erreichen wir das Kap Hoorn – sagenumwobene Spitze des südamerikanischen Kontinents und Landmarke von grösster Bedeutung für die historischen Weltumsegler. Ab hier folgt ganz lange nichts und dann nur noch ewiges Eis. Wenn es die Wetterbedingungen erlauben, gehen wir an Land – dort, wo Atlantik und Pazifik ineinander verlaufen. Am Nachmittag läuft unser Schiff in die historische Wulaia Bay ein – einer der ersten Siedlungsorte der Ureinwohner. Das Gebiet ist bekannt für die hypnotisierende Schönheit seiner Vegetation und Landschaften. Wir durchqueren den Magellanwald mit seinen Südbuchen, Farnen und anderen endemischen Pflanzen und erreichen so einen fantastischen Aussichtspunkt, wo wir auf Wolkenformationen und schneebedeckte Bergspitzen blicken.
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Pía-Fjord

Pía-Gletscher – Porter-Gletscher
Unsere Fahrt führt uns entlang des nordwestlichen Arms des Beagle-Kanals in den eindrucksvollen Pía-Fjord. Nach dem Anlegen unternehmen wir eine kurze Wanderung zu einem Aussichtspunkt, von dem aus sich ein spektakulärer Blick auf den Pía-Gletscher eröffnet. Der Gletscher beeindruckt durch seine mächtige Ausdehnung – vom Gipfel der umliegenden Bergkette bis hinunter zum Meer. Ohne an Land zu gehen, erkunden wir am Nachmittag per Zodiac die dramatische Fjordlandschaft. Die Fahrt führt uns durch enge Passagen zwischen steilen Felswänden bis zum imposanten Porter-Gletscher, den wir aus nächster Nähe bestaunen können – ein unvergessliches Naturerlebnis.
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Agostini-Fjord

Agostini Fjord – Águila-Gletscher – Cóndor-Gletscher
Wir gelangen in den spektakulären Agostini-Fjord. Hier, im Herzen der Darwin-Bergkette, folgt unser Auge den Gletscherrücken, die entlang der Berghänge bis ins Meer reichen. Wir begeben uns auf Tuchfühlung mit dem ehrfurchtgebietenden Águila-Gletscher. Bei einer leichten Wanderung umrunden wir eine Lagune, die durch Schmelzwasser entstanden ist, und beobachten – mit Felix Blumers Erläuterungen – wie Wind und Wetter die Landschaft geformt haben. Am Nachmittag nähern wir uns dem Cóndor-Gletscher per Zodiac, ohne an Land zu gehen, und erfahren, wie sich Gletscher bilden und Feuerlands Geografie prägen.
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Richtung Nordwesten

Insel Magdalena – Ausschiffung Stella Australis – Puerto Natales
Inzwischen sind wir der Magellanstrasse entlangweiter nördlich gefahren. Bei geeignetem Wetter setzen wir Fuss auf die Insel Magdalena. Eine immense Magellan-Pinguinkolonie sowie ein Leuchtturm Namens San Isidro warten auf uns während eines gemütlichen Spaziergangs. Somit endet unser Abenteuer zwischen den Feuerlandinseln! In Punta Arenas betreten wir wieder den südamerikanischen Kontinent – nunmehr auf chilenischem Gebiet. Über Land fahren wir in Richtung Nordwesten. Auf einer Schaffarmkommen wir nicht nur in den Genuss der patagonischen Version eines herzhaften Grill-Mittagessens, sondern erhalten Einblick in die Arbeit, die den Alltag auf einer Estancia bestimmt. Weiterfahrt nach Puerto Natales – ein Ort mit Blick auf die chilenischen Fjorde der Westküste.
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Durch den Nationalpark

Puerto Natales – Torres del Paine – Puerto Natales
Eine Extranacht in Puerto Natales gibt uns die Möglichkeit, die Zeit bei einem der patagonischen Höhepunkte so richtig zu geniessen: Heute fahren wir durch den wildromantischen Nationalpark Torres del Paine. Er gehört zu den lohnenswertesten Zielen ganz Chiles, weil er in seiner bizarren, farbenprächtigen Optik den fremden Reiz, den die urweltlichen Landschaften dieses Kontinentes ausstrahlen, aufs Schönste entfaltet.
13&14

Über die nächste Grenze

El Calafate – Perito Moreno Gletscher – El Calafate
Wir übertreten erneut die Grenze zu Argentinien. Quer durch einsame, anmutende patagonische Landschaften erreichen wir unser Tagesziel, den kleinen Ort El Calafate am Rande des Nationalparks Los Glaciares. Uns erwartet ein grosser Höhepunkt der Reise: der Perito Moreno-Gletscher, Teil des grössten zusammenhängenden Gletschersystems der Welt. Ungefähr eine Stunde fahren wir auf einem Schiff seiner Flanke entlang, die sich 60 m hoch und 4 km breit aus dem Lago Argentino erhebt. Nicht nur optisch, auch geologisch ist der Moreno ein Wunderwerk: Als einer der ganz wenigen Gletscher unserer Erde wächst er – ca. ein bis zwei Zentimeter pro Stunde. cotravel Reisegruppen konnten in der Vergangenheit immer wieder beobachten, wie gewaltige Gletscherstücke unter lautem Getöse ins Meer stürzten und haushohe Fontänen verursachten – ein Erlebnis der Extraklasse! Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Die vielen Souvenirshops, gemütlichen Restaurants und Bars laden zum Verweilen ein.
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Buenos Aires

El Calafate & Rückreise
Am letzten Morgen unserer aufregenden Patagonien-Reise fliegen wir mit Felix Blumer nach Buenos Aires. Die atemberaubenden Landschaften und Abenteuer von Patagonien begleiten uns noch auf diesem Flug, und wir können die Bilder der majestätischen Berge, der weiten Ebenen und der glitzernden Seen einfach nicht vergessen. In der argentinischen Hauptstadt wechseln wir vom nationalen zum internationalen Flughafen, wo wir unseren Flug zurück auf das europäische Festland antreten.
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Heimreise

Ankunft Zürich
Wir erreichen gegen Abend schliesslich Zürich, nach einem kurzen Zwischenstopp in Madrid.

Sie haben noch nicht genug?
Verlängern Sie ihre Reise sechs weitere Tage und erkunden Sie zusätzliche Orte.

Tag 15 & 16 El Calafate – Bariloche

Wir fliegen nordwärts nach Bariloche. Holzhäuser vor Berg- und Seekulissen und zahlreiche Pralinengeschäfte – fast kommt das Gefühl auf, zurück in den Schweizer Alpen zu sein! Wri erkunden Die Region um den Nahuel Huapi See mit seinen königsblau schimmernden Farben per Bus und zu Fuss. Etwas Freizeit gibt uns die Möglichkeit, das bereits erlebte zu verarbeiten und die Natur rund um Bariloche zu geniessen.

Tag 17: Bariloche – Andenüberquerung – Puerto Varas

Ein weiteres Highlight steht auf dem heutigen Programm: Es geht von der Ostseite auf die Westseite der Anden, über kristallblaue Seen und stets begleitet von einer unvergesslichen Kulisse aus hohen, dicht bewaldeten Bergen, kleinen Inseln, Wasserfällen und steil aufragenden Vulkangipfeln. Kürzere Strecken werden mit dem Bus zurückgelegt, um zu den Seen zu gelangen, die per Boot oder Katamaran überquert werden. Überall bieten sich uns herrliche Ausblicke auf die unberührte Andenlandschaft – es ist ein besonderes Geschenk, dass auf dieser einsamen Strecke niemals eine öffentliche Strasse gebaut wurde, sondern noch heute gereist wird, wie es die ersten Siedler vor über 100 Jahren es erlebt haben. So verbringen wir den Tag abwechslungsweise auf dem Boot und im Bus, folgen Uferstrassen entlang der berühmten Seenroute, bis wir uns in Chile wiederfinden (auch Che Guevara hat diese Strecke in jungen Jahren bereist), wo wir in Puerto Varas am Südufer des Lago Llanquihe übernachten.

Tag 18: Puerto Varas – Santiago de Chile

Die privilegierte Lage mit Blick auf den perfekt kegelförmigen Vulkan Osorno, die gemütliche Kleinstadtatmosphäre und ihr adrettes Erscheinungsbild machen Puerto Varas zu einem geeigneten Ort für ein paar Stunden individuellen Entdeckens. Der Osorno wird übrigens als einer der schönsten Vulkanberge der Welt bezeichnet: Wegen seiner weissen Schneekuppe wird er im gleichen Atemzug wie der Fujiama genannt. Der würdige Abschluss eines für immer einprägenden Naturerlebnisses – wir verabschieden uns vom wilden Patagonien, überfliegen nostalgische Nationalparklandschaften und landen im weltlichen Santiago de Chile fürs letzte Abendessen auf südamerikanischem Boden.

Tag 19 & 20: Santiago de Chile – Zürich

Morgens Transfer zum Flughafen, von wo wir unsere Rückreise via Madrid nach Zürich antreten und am nächsten Tag in der Heimat ankommen.